Einsatzticker:
04.02.2012
10:12
Wasserrohrbruch
04.02.2012
01:42
Brandmeldealarm in Balingen
03.02.2012
17:47
Brandmeldealarm in Balingen
Schon gewusst?
Es gibt nur zwei Gebäude in ganz Balingen die höher sind als die Rettungshöhe der Drehleiter. Der Kirchturm der Stadtkirche und das Schwesternwohnheim der Kreisklinik.

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Ausbildung bei der Feuerwehr Balingen

Der Einstieg

ImageJe nach Einstiegsalter fängt die Karriere bei der Feuerwehr Balingen bei der Jugendfeuerwehr oder gleich mit der Grundausbildung an. Entscheidet sich der Anwärter, bereits vor seinem 18. Lebensjahr der Feuerwehr beizutreten, so kann man bei der Jugendfeuerwehr die Grundlagen der Feuerwehr in spannenden Diensten und Übungen kennen lernen. Die Kids werden dabei vom Ausbildungsprogramm der „Jugendflamme“ sowie der Leistungsspange an die Arbeit der Feuerwehr herangebracht.

ImageAlle andere Einsteiger lernen ihre ersten Grundlagen im Übungsdienst, bis dann im Frühjahr die Grundausbildung beginnt. In dem etwa dreimonatigen Lehrgang werden alle wichtigen Grundlagen über die Technik und die Vorgehensweise im Einsatz unterrichtet. Jeder Feuerwehrmann in Deutschland hat einmal diese Grundausbildung durchlaufen. In Balingen findet diese zweimal wöchentlich statt und endet in einem schriftlichen sowie praktischem Leistungsnachweis.
Die abschließende Übung ist dabei nur noch die Kür.

Das Besondere der Grundausbildung in Balingen ist, dass sie den Sprechfunkerlehrgang und eine Erste-Hilfe-Ausbildung beinhaltet.


Einmal ein Feuerwehrmann:

ImageAuch nach der Grundausbildung - wenn man also schon ein „waschechter“ Feuerwehrmann ist - hört das Lernen nicht auf. Im Übungsdienst, der alle zwei Wochen Donnerstagabends stattfindet, vertiefen die Kameraden ihr Fachwissen. Jeweils zwei Gruppenführer übernehmen eine Gruppe, um im Dialog über die Techniken und Taktiken des Einsatze diskutieren. Da aber die wenigsten den trockenen Unterricht mögen, wird im Dienst „richtig“ gearbeitet. Auch wenn es nichts Neues gibt, so wird anhand der praktischen Übung das Wissen wieder aufgefrischt.

Nach zwei Jahren Ausbildung im Übungsdienst - und nicht zu vergessen - im Einsatz, flattert die Einladung zum Truppführerlehrgang ins Haus. Der Truppführerlehrgang ist dabei die Auffrischung und Vertiefung der Grundausbildung. Hierbei wird verstärkt auf die Einsatztaktik sowie die Gefahren der Einsatzstelle wert gelegt. Nach dem Bestehen des Lehrganges darf man sich dann Truppführer nennen, und kann somit die Führung über einen Trupp (zwei oder drei Feuerwehrleute) übernehmen.

Optional zur Grundausbildung und dem Truppführerlehrgang finden noch einige weitere Lehrgänge statt.

Wer sich Fit dafür fühlt und die Medizinische Untersuchung (G 26) absolviert hat, kann beim Atemschutzlehrgang alles Wichtige zum Thema Atemschutz lernen. Auf der Atemschutzstrecke in Albstadt-Tailfingen werden, sowohl im Unterricht als auch bei Einsatzübungen, die Grundlagen des Einsatzes unter Atemschutz vermittelt.

Image Für angehende Maschinisten, also Fahrer der Feuerwehrfahrzeuge, gibt es denMaschinistenlehrgang, welcher zumeist in Grosselfingen abgehalten wird. Dabei wird der Umgang mit der feuerwehrspezifischen Beladung der Fahrzeuge geübt.
Die Absolventen werden dann - zurück in Balingen - intensiv auf die Fahrzeuge der Abteilung Balingen geschult.

Der nächste Schritt in der Karriereleiter eines Feuerwehrmannes ist der Gruppenführerlehrgang. Unter allen Truppführern werden vom Ausschuss die geeigneten Personen ausgewählt und dann bei Bedarf nach Bruchsal auf die dortige Landesfeuerwehrschule auf einen entsprechenden Lehrgang geschickt.


Noch nicht genug? Die Spezialisierung in einer Fachgruppe.

Fachgruppen wie die Höhenrettung oder der Messtrupp decken die trainingsintensiven Fachgebiete ab. Wer also noch Lust hat, sich weiterzubilden kann dies unter Umständen in einer dieser Fachgruppen tun. Zudem besteht die Möglichkeit als Betreuer der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden.